Museum der Zukunft, Science-Fiction zum Anfassen

Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich einzubringen. Sie können mit Robotern interagieren, zu gläsernen Wesen werden, ein Baby am Computer entwerfen und hautnah erleben, wie schnell im Internet ein „Shitstorm“ (digitales Lynchen) entfacht werden kann.

Wie könnte unsere Zukunft aussehen? In Nürnberg zeigt ein neues Museum der Zukunft Visionen und macht deutlich, dass alles in unserer Hand liegt.

In Zukunft werden wir zum Beispiel Maschinen nur mit Gedanken steuern können. Teilweise ist dies bereits im Museum möglich, wo Spielzeugautos mit Hilfe eines an der Stirn befestigten Elektrodenbandes über eine Rennstrecke bewegt werden können.

Allerdings ist nicht alles so einfach, wie es scheint. „Man muss sehr ruhig sein“, sagt die wissenschaftliche Mitarbeiterin Anna Müller.

Die Öffentlichkeit wird diese Nürnberger Dependance des Deutschen Museums München am 18. September erstmals betreten können, deutlich später als aufgrund der Corona-Pandemie geplant.

Die große Frage ist: Wie wird die Zukunft ausgestellt, also etwas, das noch nicht existiert? Zum Sehen und Anfassen gibt es jedoch viel: Mehr als 250 Objekte, Prototypen und Modelle veranschaulichen unterschiedliche Visionen der nahen und fernen Zukunft.

Dafür hat sich das wissenschaftliche Team entschieden, sich nicht auf die bloße Präsentation technologischer Innovationen wie dem Auto mit Voltaik-Energie, der Passagierdrohne oder der Raumkapsel zu beschränken.

An vielen Museumsstandorten sind die Besucherinnen und Besucher zum Mitmachen eingeladen. Sie können mit Robotern interagieren, zu gläsernen Wesen werden, ein Baby am Computer entwerfen und hautnah erleben, wie schnell im Internet ein „Shitstorm“ (digitales Lynchen) entfacht werden kann.

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https://www.deutsches-museum.de/nuernberg